GESUNDE GEFÄßE – GESUNDES GEHIRN

Studie der Woche KW30/2022

Gesunde Blutgefäße findet man in Industriestaaten eher selten.
Herz-Kreislauferkrankungen gehören hierzulande zu den häufigsten Todesursachen.
Laut RKI sind Erkrankungen dieser Art sogar Todesursache Nummer 1 in Deutschland mit insgesamt ca. 40% aller Todesfälle. Dabei spielen vor allem Herzinfarkte, Schlaganfälle und die koronare Herzkrankheit (KHK) eine große Rolle.
Als Risikofaktoren gelten Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Adipositas, Rauchen, körperliche Inaktivität sowie ungesunde Ernährung. (Quelle)

Allerdings gibt es auf der Welt auch Naturvölker, bei denen diese Erkrankungen so gut wie gar nicht auftreten. Woran mag dies liegen?

Die Tsimane – ein Naturvolk aus dem bolivianischen Amazonas

Kennst Du schon die Tsimane?
Der Spiegel berichtet in einem Artikel „Die Tsimane sind das gesündeste Volk der Welt!“. (Quelle)
Der Artikel im Spiegel ist erschienen aufgrund eines Artikels im renommierten Medizinfachjournal „The Lancet“.

Dort heißt es:
„Trotz einer hohen infektiösen Entzündungslast weisen die Tsimane, eine Sammel- und Gartenbaupopulation des bolivianischen Amazonas mit wenigen Risikofaktoren für koronare Herzkrankheiten, die niedrigsten gemeldeten Werte für koronare Herzkrankheiten aller bisher erfassten Populationen auf. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die koronare Arteriosklerose bei den meisten Menschen vermieden werden kann, indem sie ein Leben lang mit sehr niedrigem LDL, niedrigem Blutdruck, niedrigem Blutzucker, normalem Body-Mass-Index, Nichtrauchen und viel körperlicher Aktivität leben. Die jeweiligen Beiträge müssen noch ermittelt werden.“ (Quelle)

„ScienceDaily“ hält dazu zusätzlich fest:
„Der Lebensstil der Amazonas-Indianer könnte ein Schlüssel zur Verlangsamung des Alterns sein. Tsimane-Menschen sind einzigartig für ihr gesundes Gehirn, das langsamer altert.“ (Quelle)

Was machen die Tsimane anders als wir?

In erster Linie pflegen die Tsimane einen komplett anderen Lebensstil als wir. Das heißt konkret, dass das Naturvolk vom bolivianischen Amazonas hauptsächlich noch als Sammler, Jäger und „Kleingärtner“ lebt.
Soll das nun heißen, dass wir uns kein positives Beispiel an den Tsimane nehmen können, weil unser Alltag anders aussieht?
(Wenn Du meinen Artikel „Diabetes und Bewegung“ gelesen hast, weißt Du trotzdem, wie mächtig Bewegung für einen guten Blutzuckerspiegel ist…)
Forscher sagen NEIN.
Es geht hierbei nämlich nicht nur um ein höheres Maß an Bewegung im Alltag, sondern vor allem um die tägliche Ernährung.
Stichwort STICKSTOFFMONOXID (NO)
Das Gefäßgas kommt hauptsächlich in Gemüse vor.
Gemüse mit hohem Gehalt an NO (Quelle) sind:

  • Rote Rüben/rote Bete
  • Radieschen
  • Rettich
  • Grünkohl
  • Wirsing
  • Weißkohl
  • Chinakohl
  • Kopfsalat
  • Endivie
  • Eissalat
  • Feldsalat
  • Spinat
  • Rucola
  • und einige mehr…

    (Am besten liest Du meinen Artikel „Schwer unterschätztes Superfood No.1“ zu den roten Rüben/roten Bete und deren Wirkung auf die Gefäßgesundheit…)

Wie ernähren sich die Tsimane?

Die Tsimane ernähren sich hauptsächlich FETTARM. Dabei ist festzuhalten, dass sich im konsumierten Fett so gut wie keine Transfette befinden.
Abgesehen von wenig Fett besteht die Ernährung zu über 70% aus Kohlenhydraten. Man könnte sagen, dass die Tsimane sich HIGH CARB ernähren. Dabei spielen Reis, Kochbananen, Mais, Maniok und Obst eine große Rolle.
Der Rest der Ernährung besteht zu ca. 15% aus Proteinen, hauptsächlich aus Fisch, selten aus Fleisch.
Alle Lebensmittel sind unbehandelt und frisch.
Forscher gehen davon aus, dass das Erfolgsrezept nur auf diesen Faktoren beruht. Die Genetik scheint eine untergeordnete Rolle zu spielen.
Insofern scheint es möglich zu sein, dass wir unsere Ernährung daran anpassen könnten.
Diese Ernährung führt dazu, dass keine Arteriosklerose bei den Tsimane vorkommt. Der Lebensstil hält den Blutzucker, die Cholesterinwerte und den Blutdruck niedrig.
Der berühmte Pathologe Rudolf Virchow prägte zu seiner Schaffenszeit den Ausspruch: „Der Mensch ist so alt wie seine Gefäße.“ (Quelle)
Wenn die Arterien gesund sind, führt das auch zu einem gesunden Gehirn, weil auch dort keine „Verkalkung“ stattfindet. Kranke Arterien hingegen, machen ein krankes Gehirn.
Spannend dazu: Arterienverkalkung bzw. Arteriosklerose ist eng mit Demenz verbunden.

Wenn Du zu diesem Beitrag Fragen hast, kannst Du mir gerne einen Kommentar dalassen oder mir eine Nachricht an info@naturheilpraxis-geiwagner.de schicken.

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Zusätzlich dazu empfiehlt sich die Einnahme von Omega-3 von EQ, um die Gefäßwand der Arterien geschmeidig zu halten sowie die Zellmembranen der roten Blutkörperchen!

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