NEIN SAGEN – MUTIG SEIN

Mut ist nur ein Anagramm von Glück.

Julia Engelmann

Was drin ist für Dich:

  • mehr Selbstbestimmung im Alltag
  • Authentizität
  • Freiheit

Wir tun uns heutzutage schwer damit, selbstbestimmt Entscheidungen zu fällen.

Das liegt u.a. daran, dass wir heute in nahezu allen Lebensbereichen viel mehr Auswahlmöglichkeiten haben als früher. Doch es scheint so, als sei diese neue Entscheidungsfreiheit in unserer komplexen und vernetzten Wissensgesellschaft mehr Fluch als Segen.

Das Problem ist, dass wir nicht mehr das Gefühl haben, uns für etwas entscheiden zu können, sondern, dass wir uns durch die Vielfalt an Möglichkeiten gegen viele andere Optionen entscheiden müssen. Da nun dieses Abwägen obendrein von einer unüberschaubaren Menge an Informationen beeinflusst wird, kapitulieren wir vor dem Gefühl, uns eigentlich nur noch falsch entscheiden zu können.

Das alles lässt sich nun auf drei grundlegende Verhaltensmuster zurückführen.

  • Anpassung: Wir antworten oft mit einem Ja, obwohl uns nach dem Gegenteil zumute ist, z.B. um das gute Verhältnis zu unserem Gegenüber zu schützen.
  • Angriff: Wir sagen aus Frust oder Zorn Nein und verletzen unser Gegenüber.
  • Ausweichen: Wir versuchen uns vor einer Entscheidung zu drücken und schieben sie lieber vor uns her.

Unsere Freiheit überfordert uns!

Selbstbestimmt über unser Leben zu entscheiden, ist das höchste Gefühl an Zufriedenheit. Wenn wir versuchen, uns in der Auswahl an verfügbaren Möglichkeiten zurechtzufinden, erschöpft uns schnell die Vielfalt an Entscheidungsmöglichkeiten.

Soziale Medien oder Werbung suggerieren uns, dass wir den Schlüssel zu einem selbstbestimmten und erfüllten Leben selbst in der Hand haben. Doch die vielen Optionen, die uns dadurch aufgezeigt werden, führen uns zu Erschöpfung bis hin zu Depressionen.

Wir sind orientierungslos geworden!

Entscheidungen zu treffen empfinden wir häufig als Last und wählen dann nach viel Hin und Her die einfache und bequeme Lösung (fremdbestimmt) und segnen sie mit Ja und Amen ab.

Wer Nein sagen kann, bleibt sich selbst treu!

Wer Nein sagen kann, schafft sich Zeit für wichtige Dinge. Nur wer es schafft, auf seine innere Stimme zu hören, bleibt authentisch.

Wenn man Nein sagen kann, kann man im Gegenzug auch Ja sagen zu Dingen, die einem wichtig sind. Doch dafür braucht man eine gehörige Portion Mut!

Es ist elementar wichtig, sich stets neu zu überlegen, was einem wirklich etwas bedeutet, und konsequent Dinge abzusagen, die dem im Weg stehen.

Drei Kontrollfragen sollen Dir dabei helfen:

  1. Wozu will ich Nein sagen?
  2. Um welchen Preis sage ich dazu Nein?
  3. Was ist für mich die bessere Alternative?

Nein sagen ist in unserer modernen Wissensgesellschaft wichtiger denn je. Erst wenn wir Nein sagen, nimmt unsere Identität Konturen an und verschwimmt nicht in der breiten Masse. Du ziehst damit klare Grenzen, anstatt im profillosen Durchschnitt zu verschwinden. Mit einem klaren Nein bewahrst Du Dir außerdem Dein selbstständiges Denken.

Gerade dieses selbstständige Denken ist aber enorm wichtig für gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fortschritt. Wenn keiner mehr denkt und selbst Ideen entwickelt oder Träume verfolgt, werden wir unzufrieden im Durchschnitt. Nur durch Deine Selbstbestimmung kannst Du Deiner Kreativität freien Lauf lassen und Außergewöhnliches schaffen.

Sei mutig – sei ein Freigeist!

Nein sagen bedeutet auch weniger Perfektion, aber mehr Zufriedenheit.

Du kannst nie mit absoluter Gewissheit vorhersagen, wie sich eine Entscheidung in der Zukunft auswirkt. Zweifeln ist trotzdem erlaubt, aber gib’ Dich öfter mit einer Entscheidung zufrieden und überlege im Gegenzug nicht, was Du eventuell verpasst haben könntest!

Eine getroffene Entscheidung liegt bereits in der Vergangenheit und Du musst Verantwortung übernehmen und dazu stehen. Nur so kann man wirklich selbstbestimmt leben. Triff’ Deine Entscheidungen mit Bedacht, als könntest Du sie danach nicht mehr rückgängig machen!

Wer nun nicht immer nach Perfektion strebt und in allem Schlechten noch ein Quäntchen Positives findet, übt sich in Dankbarkeit und Zufriedenheit. …und ganz ehrlich: Was wollen wir mehr?

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1 Comment

  • Limalu
    9. April 2020

    Hätte ich früher schon kapiert, dass ein NEIN das bessere JA ist, wäre mir viel erspart geblieben! Weiter so 👍

    Reply

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