An frischgebackene Eltern, die sich fragen: "Ist das normal oder sollte ich mir Sorgen machen?"

Lerne die 10 wichtigsten Körpersignale deines Babys zu erkennen für mehr Sicherheit und Gelassenheit im ersten Jahr
"Endlich verstehe ich, was mein Baby mir sagen will! Der Leitfaden hat mir so viel Unsicherheit genommen. Vielen Dank!" – Anna M., Mutter aus Augsburg
Babys Körpersprache verstehen: Osteopathen-Leitfaden, 10 Körpersignale im ersten Jahr.

Mit diesem Leitfaden gewinnst du Klarheit ohne Dr. Google oder Panikmodus

Gewinne Sicherheit im Alltag, statt ständig zwischen "Ist das normal?" und "Muss ich zum Arzt?" zu schwanken
Erkenne die wichtigsten Körpersignale und verstehe, was sie bedeuten (und was nicht)
Unterscheide normale Entwicklung von Warnsignalen, damit du weißt, wann professionelle Hilfe sinnvoll ist und wann nicht
Lerne von einem Osteopathen mit hunderten behandelten Babys – praxiserprobtes Wissen statt theoretischer Ratschläge
Ein Baby in Windeln, das von einem Erwachsenen gehalten wird, liegt mit geschlossenen Augen und ausgestreckten Armen.

Körpersignal #1: Überstrecken des Rückens

Was du beobachtest:

Dein Baby wölbt den Rücken stark nach hinten – besonders beim Tragen, Stillen oder auf dem Arm. Der Kopf geht dabei oft in den Nacken, der Körper wirkt angespannt.

Was es bedeuten kann:

  • Normale Entwicklungsphase: Dein Baby trainiert seine Rückenmuskulatur und testet Bewegungen
  • Reaktion auf Unbehagen: Reflux, Bauchschmerzen oder Blähungen können dazu führen, dass Babys sich überstrecken
  • Verspannungen: Funktionelle Einschränkungen im Nacken- oder Rückenbereich
  • Überreizung: Müdigkeit oder zu viele Sinneseindrücke

Was du tun kannst:

  • Beobachte, wann es auftritt: Beim Essen? In bestimmten Positionen? Bei bestimmten Personen?
  • Achte auf Begleitsymptome: Weint dein Baby dabei? Spuckt es vermehrt? Wirkt es unwohl?
  • Verändere die Trageposition: Manchmal hilft eine andere Haltung oder Lagerung
  • Sanfte Bauchmassage im Uhrzeigersinn kann bei Blähungen Erleichterung bringen

Wann professionelle Hilfe sinnvoll ist:

  • Wenn das Überstrecken sehr häufig auftritt (mehrmals täglich)
  • Wenn dein Baby dabei sichtlich leidet oder schreit
  • Wenn es mit Trinkschwierigkeiten einhergeht
  • Wenn du dich einfach unsicher fühlst
Osteopathischer Blick: Als Osteopath schaue ich bei diesem Signal nach Verspannungen im oberen Rücken, Nacken und im Bereich des Schädels. Oft können sanfte manuelle Techniken helfen, wenn eine funktionelle Einschränkung – etwa durch die Geburt – vorliegt.
Bleistiftzeichnung eines schlafenden Babys mit geschlossenen Augen und leicht geöffnetem Mund.

Körpersignal #2: Schiefhaltung des Kopfes

Was du beobachtest:

Dein Baby dreht den Kopf bevorzugt auf eine Seite oder neigt ihn zur Schulter. Manchmal wirkt der Nacken auf einer Seite verkürzt, die Beweglichkeit eingeschränkt.

Was es bedeuten kann:

  • KISS-Syndrom: Kopfgelenk-induzierte Symmetrie-Störung – eine funktionelle Einschränkung der oberen Halswirbelsäule
  • Lagerungsbedingte Verspannung: Einseitige Lage im Mutterleib oder während der Geburt
  • Muskuläre Verkürzung: Der Kopfwendermuskel (M. sternocleidomastoideus) kann verkürzt oder verspannt sein
  • Gewohnheit: Babys haben oft eine "Lieblingsseite" – das muss nicht krankhaft sein

Was du tun kannst:

  • Lagerung variieren: Lege dein Baby mal auf die linke, mal auf die rechte Seite
  • Reize von der "schwachen" Seite setzen: Mobile, Spielzeug oder dein Gesicht auf der weniger bevorzugten Seite positionieren
  • Sanfte Dehnung: Ohne Zwang den Kopf behutsam in beide Richtungen bewegen (nie mit Gewalt!)
  • Tragen abwechseln: Mal auf der linken, mal auf der rechten Schulter

Wann professionelle Hilfe sinnvoll ist:

  • Wenn die Schiefhaltung anhält (über Wochen unverändert)
  • Wenn sich eine Kopfabflachung auf einer Seite entwickelt
  • Wenn dein Baby den Kopf gar nicht zur einen Seite drehen kann
  • Wenn du zusätzlich Stillprobleme auf einer Seite bemerkst (Baby trinkt schlechter auf einer Brustseite)
Osteopathischer Blick: Die obere Halswirbelsäule und der Schädel können bei der Geburt Einschränkungen erfahren. Mit sanften osteopathischen Techniken lassen sich diese oft gut lösen – je früher, desto besser. Viele Babys profitieren von 1-2 Behandlungen deutlich.
Bleistiftskizze eines schreienden Babys, das die Fäuste ballt.

Körpersignal #3: Übermäßiges Schreien

Was du beobachtest:

Dein Baby schreit sehr viel – oft abends, manchmal stundenlang. Es lässt sich kaum beruhigen, wirkt angespannt, zieht die Beine an den Bauch.

Was es bedeuten kann:

  • 3-Monats-Koliken: Unreifes Verdauungssystem, Blähungen, Anpassungsschwierigkeiten
  • Regulationsstörung: Dein Baby hat Schwierigkeiten, sich selbst zu beruhigen
  • Überstimulation: Zu viele Reize, zu wenig Ruhephasen
  • Reflux: Saures Aufstoßen kann Schmerzen verursachen
  • Funktionelle Beschwerden: Verspannungen durch die Geburt, die Unbehagen verursachen

Was du tun kannst:

  • Bauchmassage im Uhrzeigersinn: Sanft, mit warmem Öl
  • Fliegergriff: Baby bäuchlings auf deinem Unterarm tragen
  • Pucken: Manche Babys beruhigen sich durch enge Begrenzung
  • Rhythmische Bewegung: Schaukeln, Wiegen, Spaziergang im Kinderwagen
  • Weniger Reize: Ruhige Umgebung, gedämpftes Licht, sanfte Geräusche (weißes Rauschen)
  • "Fünfer-Kräuter-Tee" oder Kümmelzäpfchen (nach Rücksprache mit Hebamme/Kinderarzt)

Wann professionelle Hilfe sinnvoll ist:

  • Wenn das Schreien mehr als 3 Stunden täglich anhält (Regel: > 3 Stunden, > 3 Tage/Woche, > 3 Wochen)
  • Wenn du an deine Grenzen kommst (Überforderung ist real und okay!)
  • Wenn dein Baby nicht zunimmt oder Trinkschwierigkeiten hat
  • Wenn du den Verdacht auf körperliche Ursachen hast
Osteopathischer Blick: Oft finden sich bei Schreibabys kleine Verspannungen im Bereich des Zwerchfells, des Darms oder der Schädelbasis. Diese können das Wohlbefinden massiv beeinträchtigen. Die osteopathische Behandlung ist sanft und kann – wenn funktionelle Ursachen vorliegen – deutliche Erleichterung bringen. Nicht jedes Schreien verschwindet, aber oft wird es besser.
Bleistiftzeichnung einer lächelnden Frau mit langen Haaren, die ein schlafendes Baby in ihren Armen hält.

Dieser Leitfaden ist perfekt für dich, falls:

Du dich ständig fragst: "Ist das noch normal oder sollte ich zum Arzt?" (und dabei zwischen Bagatellisieren und Panik schwankst)
Du dir oft denkst: "Warum hat mir das niemand vorher erklärt?" (und dir mehr Klarheit statt widersprüchlicher Google-Suchergebnisse wünschst)
Du ein mulmiges Gefühl hast, aber nicht weißt, ob es berechtigt ist (und eine Einschätzung von jemandem brauchst, der hunderte Babys gesehen hat)
Du aktiv sein möchtest statt passiv abzuwarten (und verstehen willst, was du selbst tun kannst und wann Hilfe sinnvoll ist)

Mein Name ist Johannes Geiwagner – Osteopath & dein Begleiter in unsicheren Momenten

Seit über 6 Jahren begleite ich Familien in meiner Osteopathie-Praxis in Augsburg. Ich habe hunderte Babys im ersten Lebensjahr osteopathisch behandelt – von Schiefhaltung über Trinkprobleme bis hin zu Schreibabys. Dabei höre ich immer wieder dieselben Fragen und sehe dieselben Unsicherheiten: "Ist das normal?" "Muss ich mir Sorgen machen?" "Was kann ich selbst tun?" Dieser Leitfaden fasst meine Erfahrung und mein Wissen zusammen, damit du dich sicherer fühlst im ersten Jahr mit deinem Baby.
Meine Qualifikationen:
  • Osteopath (M.Sc.)
  • Physiotherapeut
  • TÜV-zertifizierter Gesundheitscoach
  • Heilpraktiker
Ich glaube daran, dass informierte Eltern entspanntere Eltern sind. Und entspannte Eltern haben entspanntere Babys.
Johannes Geiwagner, Ostepath und Health Coach aus Augsburg

Verstehe, was dir dein Baby sagen will für mehr Sicherheit im ersten Jahr

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